Dienstag, 8. Juli 2014

ZACK 1976/Nr. 10-11 (Der Planet des steinernen Gottes/Spock und die Barbaren, TOS)

Der Planet des steinernen Gottes/Spock und die Barbaren (TOS)

Autor: Unbekannt

Zeichner: Alberto Giolitti

Übersetzung: Unbekannt



Diese Geschichte wurde damals nur auf zwei Hefte aufgeteilt.
Und noch eine Besonderheit gibt es: Beide Teile haben unterschiedliche Titel.
Teil 1 heißt "Der Planet des steinernen Gottes", Teil 2 dagegen "Spock und die Barbaren".


Kirk, Pille und Scotty beamen auf einen Planeten, auf dem ein steinzeitliches Volk lebt.
Unbeabsichtigt betreten sie heiligen Boden und sollen dafür mit dem Tode bestraft werden.

Ihr Glück dabei: Das urzeitliche Volk betet einen Gott an, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem uns sehr gut bekannten Vulkanier hat ...


Ich war doch positiv überrascht.
Auch dieses ist eine Story aus dem Hause Gold Key, doch ist sie längst nicht so grottig wie viele andere.

Es geht in erster Linie um die Oberste Direktive, auch wenn sie hier noch nicht so genannt wird.
Auch die "Moral von der Geschichte" ist absolut in Ordnung.

Klar, die Umsetzung erfolgt dann natürlich wieder in der typischen Gold Key-Qualität,
und die Erklärung für das Erscheinungsbild des Gottes ist völlig unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen.
Aber dennoch kann ich dieser Geschichte eine gute 4 geben.

Donnerstag, 3. Juli 2014

ZACK 1974/Nr. 51/52 (Der Geisterplanet, TOS)

Der Geisterplanet (TOS)

Autor: Unbekannt

Zeichner: Alberto Giolitti

Übersetzung: Unbekannt



In dieser Doppelausgabe aus dem Dezember 1974 finden wir neben fünf anderen Geschichten auch "Der Geisterplanet".

Die Story erscheint dann 1978 nochmal unter dem gleichen Titel im Star Trek Album Nr. 1 bei Condor.

Zwischen beiden Versionen gibt es Unterschiede sowohl im Text als auch in der Farbgebung.
Besonders die Zack-Ausgabe fällt da eher negativ auf; sie ist quietschbunt mit absolut knalligen Farben.

Insgesamt gilt auch hier: Wirklich nur für Sammler interessant.

Dienstag, 1. Juli 2014

ZACK 1973/Nr. 06-09 (Planet der Zauberer, TOS)

Planet der Zauberer (TOS)

Autor: Unbekannt

Zeichner: Alberto Giolitti

Übersetzung: Unbekannt



Auch diese Geschichte wurde damals auf vier Hefte aufgeteilt.
So gibt es pro Heft wieder nur fünf bis sieben Seiten der Story.

Die Story erschien dann noch mal im Jahre 1979 als "Der Voodoo-Planet" bei Condor im Taschenbuch Nr. 2.
Zwischen beiden Versionen gibt es textliche Unterschiede, die Condor-Version wirkt ein klein wenig erwachsener.

Die Story ist grausam und wirklich nur für Sammler und Betreiber eines Blogs interessant.

Freitag, 20. Juni 2014

ZACK-Parade 20 (Herrscher der Verdammten, TOS)

Dieses ist also die Nummer 20, auch aus dem Jahre 1976.
Es folgen noch 24 weitere Taschenbücher in dieser Reihe, aber in keinem weiteren ist noch Star Trek dabei.

Auch hier gibt es auf 228 Seiten wieder den üblichen Mix, neben "Raumschiff Enterprise" gibt es noch folgendes:

"Dan Cooper", "Rick Master", "Larry Yuma", "Tunga", Lucky Luke", "Gentlemen GMBH", "Tuir & Tolk", "Tony Stark", "Cubitus", "Yorik", "Colonel Clifton" und "Häuptling Feuerauge".

Der Titel der Enterprise-Geschichte lautet ...

Herrscher der Verdammten (TOS)

Autor: Unbekannt

Zeichner: Nevio Zaccara

Übersetzung: Unbekannt



Kirk und Spock landen mit einem Außenteam auf einem Asteroiden.
Dort treffen sie auf angeblich gestrandete Raumfahrer.
Tatsächlich handelt es sich aber um dort ausgesetzte verurteilte Straftäter ...




Das ist jetzt mal ziemlich harter Tobak.
Die zum Tode verurteilten Straftäter werden auf dem Asteroiden ausgesetzt und mit dem Notdürftigsten versorgt.
Dort dürfen sie eine Weile (über)leben, bis der Asteroid dann irgendwann samt Bewohnern zerstört wird.

Die Grundidee ist nicht schlecht.
Kirk und Co. werden als Geiseln genommen, werden gerettet und können den Asteroiden in letzter Sekunde verlassen,
kurz bevor er zerstört wird.
Die Häftlinge lässt man allerdings zurück, obwohl man sie mit Leichtigkeit hätte retten können.
Am Schluss sprechen Kirk und Spock dann kurz über die Oberste Direktive.

Das Ganze wird dann aber leider ziemlich schlecht und der typischen Gold Key-Qualität umgesetzt.
Für eine gute 4 reicht es aber.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Spass Trek

Spass Trek

Panini-Verlag, Juni 2014, 64 Seiten

Autor und Zeichner: Matthias Kringe



Vom Umschlagtext:

Der Weltraum ... Unendliche Pleiten. Wer glaubt, dass die Captains und Crews der diversen Raumschiffe der Star Trek-Saga über jeden Zweifel erhaben sind, hat wohl zu viel romulanisches Ale intus. Zwischen Kronos, Vulkan, Erde und dem Delta-Quadranten gibt’s jede Menge Raum für Missgeschicke, die in keinem Logbuch Erwähnung finden. Wie gut, dass der Siegerländer Comiczeichner und Cartoonist Matthias Kringe seine Sensoren auf voller Bandbreite hat und über Kirk & Co ein Phasergewitter an Humor entlädt, das selbst jedem hartgesottenen Klingonen die Stirnwülste glattbügelt. Ein wahres Fest für alle Freunde und Feinde des Star Trek-Universums!


Meine Meinung.

"Spass Trek" ist natürlich kein Comic im eigentlichen Sinne und gehört nicht wirklich hier rein.
Aber hey, es ist mein Blog, und deswegen kann ich hier machen was ich will. ;-)

"Spass Trek" ist absolut genial.

Hier wird Star Trek sehr liebevoll durch den Kakao gezogen.

Man findet hier viele Zitate in Wort und Bild wieder, nur in einem völlig anderen Zusammenhang.
Eines der vielen Highlights ist für mich die vulkanisch-klingonische Nachbarschaft.
Und natürlich die Szene, in der sich Quark und Morn über Running Gags in TV-Serien unterhalten.

Der Autor und Zeichner Matthias Kringe deckt übrigens alle Serien ab,
nur die "neuen Charaktere" des Reboots sucht man hier vergebens, was ich persönlich aber wirklich nicht tragisch finde.

Außerdem treten eine ganze Reihe von "Gaststars" auf: Mr. Bean, Mulder und Scully, E.T. ...

Fazit: Absolut empfehlenswert, eine glatte 1. Ein Muss für jeden Trekkie.

Dienstag, 17. Juni 2014

ZACK-Parade 19 (Das Piratenschiff, TOS)

Nummer 19, ebenfalls aus dem Jahr 1976, enthält auf 228 Seiten neben "Raumschiff Enterprise" diesmal folgende Geschichten:
"Barracuda", "Sven Jannsen", "Pittje Pit", "Rick Master", "Cubitus", "Dan Cooper", "Tunga", "Tony Stark", "Bob Barry", "Larry Yuma" und "Umpah-Pah".

Der Titel der Enterprise-Story lautet diesmal ...

Das Piratenschiff (TOS)

Autor: Len Wein

Zeichner: Alberto Giolitti

Übersetzung: Unbekannt



Wenn jemandem der Titel jetzt irgendwie bekannt vorkommt, so ist das nicht weiter verwunderlich.
Wir kennen die Story schon aus vier Einzelheften aus dem Jahr 1972. Siehe hier.
Immerhin bekommen wir sie hier kompakt in einem Band.

Freitag, 6. Juni 2014

Khan (NTL)

Khan

Cross Cult-Verlag, Mai 2014, 128 Seiten

Autor: Mike Johnson

Zeichner: David Messina, Claudia Balboni, Luca Lamberti

Tusche: Marina Castelvetro, Giorgia Sposito

Farben: Claudia Scarletgothica

Übersetzung: Christian Langhagen

Cover für SC und HC identisch


Von der HP des Verlages:

KHAN beleuchtet die Vorgeschichte des bereits jetzt legendären Kirk-Widersachers!

Von den Eugenischen Kriegen bis zu Khans Wiedererwachen im 23. Jahrhundert: Jeder Schritt Khans, der ihn zu dem machte, wie man ihn in STAR TREK INTO DARKNESS erlebt, hat seine Spuren hinterlassen. Schritte, die ihre Narben hinterlassen haben, sowohl bei Khans Gegnern als auch bei ihm selbst ...


Meine Meinung:

Wir erinnern uns; am Schluss von "Star Trek into Darkness" sehen wir Khan in seiner Kapsel im Kälteschlaf.

Hier ist er wieder frisch und munter, was zwischen dem Ende des Films und diesem Comic passiert ist erfahren wir nicht.
Khan steht vor Gericht und muss sich für seine Taten verantworten.
Den Ankläger kennen wir übrigens aus einer TOS-Folge.
Name und Gesicht (was diesmal für die Qualität der Zeichnungen spricht) kamen wir gleich bekannt vor,
nur den Titel der Episode musste ich nachschlagen.

Im Laufe der Verhandlung erzählt Khan dann seine Lebensgeschichte.

Diese Geschichte ist im Prinzip in zwei Teile unterteilt.
Zum Einen wird die Lebensgeschichte von Noonien Singh erzählt.
Von seiner Kindheit im Slum bis zum Herrscher seines Reiches,
und wie er und seine "Familie" dann mit der "Botany Bay" die Erde verlassen mussten.
Das alles geschieht leider nur in wenigen kurzen Stichpunkten, aber mehr ist in Form eines Comics auch nicht möglich.

Zum Anderen wird dann erzählt, was zwischen der Entdeckung der "Botany Bay" und "Star Trek into Darkness" passiert ist.
Auch auf das eine oder andere Detail des Films wird noch eingegangen und macht es im Nachhinein besser verständlich.

Interessant auch, wie der klingonische Mond Praxis in die Handlung mit einbezogen wird.

Ob und wie weit das alles jetzt allerdings dem Kanon entspricht, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich jedenfalls lege darauf keinen besonderen Wert, und so hat mir "Khan" großen Spaß gemacht.
Und so ganz nebenbei ist "Khan" viel mehr Vorgeschichte zum Film als "Countdown to Darkness".

Von mir gibt es eine gute 2 für diesen Band.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Samstag, 22. März 2014

ZACK-Parade 18 (Drohung aus dem Nichts, TOS)

Die Nummer 18 aus dem Jahr 1976 enthält auf 228 Seiten neben "Raumschiff Enterprise" noch folgende Geschichten:
"Dan Cooper", "Sven Janssen", "Pittje Pit", "Barracuda", "Bob Berry", "Gentlemen GMBH", "Turi & Tolk", "Larry Yuma", 
"Boogie & Woogie".

Der Titel der Enterprise-Geschichte lautet diesmal ...


Drohung aus dem Nichts (TOS)

Autor: Unbekannt

Zeichner: Alberto Giolitti

Übersetzung: Unbekannt



Kirk und Spock landen mit einem Außenteam auf einem Asteroiden, wo sie es mit einer Form parasitären Lebens zu tun bekommen.


Die Idee ist ja gar nicht mal so schlecht, aber leider absolut schwachsinnig umgesetzt.
Dazu die üblichen "Perlen". Der Phaser ist eine Pistole, das Shuttle ein Scooter und die Galileo wird mit Ionen-Kraft angetrieben.
Die Farben der Uniformen wechseln von Panel zu Panel.

Grausam, einfach nur grausam.
Eine glatte 6.

Mittwoch, 19. März 2014

Tor zur Apokalypse (TNG)

Tor zur Apokalypse (TNG)

Cross Cult-Verlag, Dezember 2009, 128 Seiten

Autoren: Dave Tipton, Scott Tipton

Zeichner: David Messina, Mirco Pierfederici, Gianluigi Gregorini, Sara Pichelli

Farben: Ilaria Traversi

Übersetzung: Christian Langhagen

Cover SC
Cover HC

Leseprobe



Von der HP des Verlages:

Captain Jean-Luc Picard und die Crew der U.S.S. Enterprise sind zurück!

Was als simple Fehlfunktion des positronischen Gehirns des modernsten Archivs der Föderation und als Serie unzusammenhängender Ereignisse beginnt, entpuppt sich schon bald als Teil einer umfassenden Verschwörung, hinter der sich eine schreckliche Bedrohung verbirgt, die die Bevölkerung ganzer Welten vernichten kann. Kann die Crew der Enterprise die Puzzleteile zusammenfügen bevor es zu spät ist?

Mit einer Covergalerie und einem exklusiv für die deutsche Ausgabe gezeichneten neuen Cover von David Messina!


Meine Meinung:

Dieser Band enthält fünf kurze Kapitel. 
Jedes Kapitel steht für jeweils eine Geschichte, wobei die ersten vier aber scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
Bis sich im letzten Kapitel dann alles zusammenfügt.

Im ersten Kapitel geht es um die fehlerhafte KI eine Archivs der Föderation. Riker und Data sind gefragt ...

Danach sind Worf und Ro Laren in diplomatischer Mission unterwegs!
Auf einem Außenposten vermitteln sie in einem Streit zwischen den Rigelianern und den Kaylar.

In Kapitel 3 können Geordi und Chief O'Brien Sabotageakte auf der Jackson und der Enterprise verhindern.

Kurz darauf wird die Enterprise in geradezu selbstmörderischer Art von drei Pakled-Schiffen angegriffen.


Ich muss ganz ehrlich sagen, das war jetzt nicht wirklich so prall.
Es kommt kaum so etwas wie Spannung auf, alles plätschert mehr oder weniger dahin.
Kaum ist man in einer Geschichte drin, ist sie auch schon wieder vorbei.

Highlight waren für mich die vielen kleinen "Gastauftritte".
Ro Laren und der Chief haben einen etwas größeren Auftritt.
Benziten und Binäre sind kurz zu sehen, sogar ein Edosianer (Arex in TAS).
Selar, Reginald Barclay und Tomalak sind auch dabei.

Und damit kommen wir schon zum größten Manko dieses Comicbandes:
Die Personen sind oftmals nur am Namen zu erkennen und nicht am Gesicht.
Die Zeichnungen sind grausig, teilweise sehen die Charaktere in aufeinander folgenden Panels unterschiedlich aus.
Personen im Hintergrund haben oftmals gar kein Gesicht.
Die Zeichnungen gefallen mir überhaupt nicht.

Insgesamt betrachtet bekommt dieser Comicband eine gute 4.