Samstag, 12. November 2016

Panini Sammelalbum: Raumschiff Enterprise

Panini Sammelalbum: Raumschiff Enterprise

Panini-Verlag, 1979, 52 Seiten





Hier mal wieder etwas aus der Rubrik "Gehört zwar nicht wirklich hier rein, aber was soll's..."
Aber irgendwie handelt es sich ja auch um Bildergeschichten und passt ein wenig zu den Fotoromanen.
Letztendlich ist es aber auch völlig egal. :-)

Dieses mit 52 Seiten recht dünne Heft enthält zehn Episoden (alle aus der dritten Staffel), die natürlich alle gekürzt sind.

1: Gideons Zeichen (Fast unsterblich)
2: Metamorphose auf Elba II (Wen die Götter zerstören)
3: Planet der Unsterblichen
4: Zurück nach Eden (Die Reise nach Eden)
5: Strahlen greifen an
6: Ohne Identität (Gefährlicher Tausch)
7: Die auf Wolken leben (Die Wolkenstadt)
8: Das letzte Schlachtfeld (Bele jagd Lokai)
9: Seit es Menschen gibt
10: Ein Schritt in die Vergangenheit (Portal in die Vergangenheit)

Die Geschichten werden jeweils auf vier bis sechs Seiten erzählt und insgesamt finden sich 400 Bilder im Album.

Die kurzen Texte sind im Großen und Ganzen soweit in Ordnung, manchmal aber schon ein wenig "holprig".
Beispielsweise beamt Kirk nicht auf einen Planeten, sondern er steigt hinab.
Und aus der Sternenflotte wird auch schon mal die Raumschiffflotte Star Ship.

Insgesamt finde ich dieses Sammelalbum sehr interessant und herrlich retro.


Ich habe mir übrigens zwei Alben für je ca. 20 Euro gekauft, beide jeweils zu etwa 50 Prozent mit Bildern gefüllt.
Das eine ist in einem relativ guten Zustand und wird behalten, das andere taugt nur noch zum Ausschlachten.
Komplett werde ich das Album aber wohl nicht bekommen, ist aber nicht schlimm.
Mehr Geld stecke ich da nicht rein, Hobby hin oder her.

Aktuell werden bei Ebay gerade zwei komplette Alben zu Mondpreisen angeboten.
Das eine ab 75 Euro, das andere für 120 Euro.

Samstag, 1. Oktober 2016

Hive (TNG)

Hive (TNG)

Cross Cult-Verlag, September 2016, 104 Seiten

Autor: Brannon Braga

Zeichner: Joe Corroney

Farben: HI-FI

Tusche: Mat Filbach, Shawn Filbach

Übersetzung: Andreas Kasprzak



Vom Umschlagtext:

500 Jahre in der Zukunft: Die Borg haben jeden Widerstand geschlagen und die komplette Galaxie assimiliert.
Die einzige Chance sie zu stoppen liegt in der Vergangenheit - in den Händen von Jean-Luc Picard und der Besatzung der Enterprise.
Um das Kollektiv in einem letzten, schrecklichen Kampf zu bezwingen brauchen sie jedoch Hilfe von einem alten Bekannten ...


Meine Meinung:

Die Story beginnt im 29. Jahrhundert.
Alles ist Borg, der letzte Gegner wurde vor einem Jahrhundert besiegt und assimiliert.
Alle könnten glücklich und zufrieden sein (wenn den Borg so etwas möglich wäre).
Locutus, in dem immer noch ein Hauch Menschlichkeit steckt, erkennt, dass das Reich stagniert und von Perfektion weit entfernt ist, und dass Individualität doch der richtige Weg ist.
So beschließt er die Königin zu töten und das Reich zu vernichten.
Doch dazu braucht er Hilfe ...

Als nächstes macht die Story einen Sprung 500 Jahre in die Vergangenheit, irgendwann nach den Geschehnissen in "Nemesis".
Picard nutzt einen Routineauftrag, um mit Vash(!) einen kleinen Ausflug zu machen.
Doch schon bald hört er in seinen Gedanken die Borg ...

Mir hat der Comic gut gefallen.
Natürlich fühlt man sich dabei unweigerlich an die Voyager-Doppelfolge "Skorpion" erinnert.
Doch dann nimmt die Story einen anderen Verlauf.

Im Laufe der Geschichte gibt es einige Gastauftritte; fast könnte man von einem Crossover sprechen.
Vash hatte ich ja schon angeprochen.
Janeway, Tuvok und der Holodoc sind kurz zu sehen.
Seven spielt eine zentrale Rolle, und auch Will Riker, inzwischen Captain der Titan, ist dabei.
Auch die Brückenbesatzung der Titan ist kurz zu sehen.

Die Zeichnungen haben mir ebenfalls gut gefallen, und so gibt es eine gute 2 für diesen Comic.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für mich persönlich allerdings doch:
Eine Hauptfigur überlebt die Story leider nicht.

Freitag, 16. September 2016

Hingeschlunzt

Hingeschlunzt

Schwarzer Turm-Verlag, Juni 2014, 64 Seiten

Autorin und Zeichnerin: Olivia Vieweg



Vom Umschlagtext: 

Olivia Vieweg kennt man durch ihre Ver­öffentlichungen "Endzeit" (Schwarzer Turm), "Huck Finn" (Suhrkamp) und "Antoinette kehrt zurück" (Egmont Graphic Novel).

Zwischen diesen großen Comic-Publikationen hat sie verschiedene kleine und große Ereignisse aus ihrem Leben mit kräftesparenden "hingeschlunzten" Zeichnungen aufs Papier geworfen.
In diesem Büchlein sind jetzt die besten dieser absurd-komischen Episoden versammelt.


Meine Meinung:

Hier mal wieder etwas aus der Rubrik "Gehört zwar nicht wirklich hier rein, aber was soll's ..."

Durch ihre Illustrationen in Die Philosophie in Star Trek bin ich zum Fan von Olivia Vieweg geworden
und habe mir inzwischen einiges von ihr gekauft.

Unter anderem auch dieses recht dünne Büchlein, was jetzt aber nicht abwertend gemeint ist.
Das Besondere daran: Olivia Vieweg outet sich als Trekkie und steuert auch einiges zum Thema Star Trek bei.
Einiges davon sieht man auch in der Leseprobe.

Sehr gut an Hingeschlunzt gefällt mir übrigens auch, dass der Stil nicht ganz einheitlich ist.
Sie selbst bezeichnet die Zeichnungen im Buch in einem Interview als "Ab­fall­pro­dukte", aber das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Donnerstag, 8. September 2016

50 Jahre Star Trek

Vor 50 Jahren, am 8. September 1966, flimmerte in den USA die erste Folge einer neuen Serie über die Bildschirme.
Was daraus geworden ist wissen wir alle.

Aus diesem Anlass poste ich mal dieses tolle Poster von Dusty Abell.



Und wer nicht alles und jeden erkennt: Auf der verlinkten Seite findet sich auch ein who is who. ;-)

Samstag, 23. Juli 2016

Die neue Zeit VII (KT)

Die neue Zeit VII (KT)

Cross Cult-Verlag, Juli 2016, 152 Seiten

Autor: Mike Johnson

Story Berater: Roberto Orci

Zeichner: Yasmin Liang, Erfan Fajar, Joe Corroney

Tusche: Yulian Ahori, Joe Corroney, Victor Moya, Rob Doan

Farben: Zac Atkinson, Sakti Yuwono, Ifansyah Noor, John Rauch

Übersetzung: Andreas Kasprzak




Vom Umschlagtext:

Nach den Geschehnissen in Star trek into Darkness begibt sich die USS Enterprise
auf eine fünfjährige Mission, um unerforschte Gebiete des Weltraums zu erforschen.
Dort trifft sie in "Parallelleben" auf die Crew einer zweiten Enterprise,
deckt in "Ich, Enterprise" das Rätsel um Wissenschaftsoffizier 0718 auf,
um dann in "Apollo" bis zum Rand des Alphaquadranten zu reisen.


Meine Meinung:

Dieser von der Seitenzahl her recht umfangreiche Band enthält drei Geschichten.

In der ersten Geschichte Parallelleben trifft Captain James Tiberius Kirk auf Captain Jane Tiberia Kirk.
Durch eine Anomalie treffen zwei alternative Realitäten aufeinander, und jeder Charakter
trifft auf seinen Doppelgänger des jeweils anderen Geschlechts.
Zum Schluss gerät dann alles durcheinander und sehr viele verschiedene Realitäten prallen aufeinander.

Die Story ist recht harmlos, ist dabei aber sehr unterhaltsam und macht Spaß.
Die Charaktere sind zwar äußerlich verschieden, aber ihre Charaktereigenschaften sind identisch.
So ist zum Beispiel dieser kurze Dialog am Schluss sehr schön:

"Schön zu sehen, dass du nicht durch eine optimistische Doppelgängerin ersetzt wurdest, Pille."
"Verdammt, Jane, ich bin Ärztin, keine ..."

Im Comic Verwirrspiele hatte eine Jane T. Kirk übrigens schon mal einen kleinen Kurzauftritt.



Den Wissenschaftsoffizier 0718 haben wir in Star Trek into Darkness schon kennen gelernt.
Hier in Ich, Enterprise wird seine Geschichte erzählt.

Auch diese Story hat mir gut gefallen.
Der Charakter erinnert an Data, und auch sonst kommt einem einiges in dieser Geschichte vertaut vor.
Interessant ist, dass diese Enterprise schon ihre Untertassensektion abtrennen kann.
Das hat man vorher auch noch nicht gesehen.



Apollo beginnt im Jahre 1970 mit Captain Steve Cory.
Knapp 300 Jahre später erreicht die Enterprise den unerforschten Planeten Hinrichs 5 ...

Diese tragische Geschichte fällt ein klein wenig ab.
Irgendwie erinnert sie mich an die alten Gold Key-Comics.


Und noch ein Wort zu Keenser, der in den ersten beiden Geschichten seinen unvermeidlichen Kurzauftritt hat.
Wie wir in Die neue Zeit IV erfahren haben ist er Ingenieur und hat als Chefingenieur auf einem Schiff gearbeitet.
Hier dient er nur wieder als Witzfigur und Stichwortgeber.
Dieses ewige "Fass das nicht an" von Scotty ist auch schon lange nicht mehr witzig und nervt nur noch.
Man sollte einfach auf Keenser verzichten.

Insgesamt hat mir der Band gut gefallen und er bekommt eine 3+ von mir.

Diese Note gilt aber nur für die drei Geschichten, nicht für die wirklich miesen Zeichnungen.
Diese gefallen mir persönlich überhaupt nicht.
Und in einigen Panels sieht es so aus als seien da Gesichter und Köpfe rein kopiert worden.


Freitag, 24. Juni 2016

Die Philosophie in Star Trek

Die Philosophie in Star Trek

Cross Cult-Verlag, Juni 2016, 300 Seiten

Autor: Klaus Vieweg

Illustrationen: Olivia Vieweg



Von der HP des Verlages:

In kurzen Essays werden philosophische Fragen behandelt, die in der Star Trek Originalserie thematisiert werden. 
Ist Spocks Ansicht, dass das Wohl Vieler schwerer wiegt, als das Wohl eines Einzelnen, der richtige (logische) Weg? 
Anhand verschiedener Episoden der Originalserie werden Themengebiete bearbeitet, wie die Balance zwischen "Gut und Böse", 
ob der Mensch tatsächlich immer im Zentrum stehen muss, 
ob die "neuen Wege in der Kriegsführung" wirklich ein echter Fortschritt sind oder McCoys Angst vor dem Beamen.




Natürlich fragt ihr euch jetzt warum ich dieses Sachbuch hier aufgenommen habe.
Und natürlich fragt ihr euch das völlig zu Recht.

Es gehört ja nicht wirklich hier rein, aber einerseits habe ich hier schon lange nichts mehr geschrieben,
und andererseits verkürzt es die Wartezeit auf den nächsten Comic von Cross Cult.
Dieser wurde kürzlich leider von Juni nach hinten in den August verschoben.

Nein, der Hauptgrund für die Aufnahme dieses Sachbuchs sind die darin enthaltenen Illustrationen von Olivia Vieweg.
Sie ist ja eine nicht gerade unbekannte Comiczeichnerin, -Autorin und Illustratorin.




Die Illus in Schwarzweiß sind schön anzusehen und die meisten gehen über eine ganze Seite.
Einige sind etwas kleiner, einige wenige gehen aber auch über eine Doppelseite.
Die Figuren von Vieweg sind gut zu erkennen, man erkennt aber auch ganz eindeutig ihren Stil,
der mir persönlich sehr gut gefällt.
Ich hätte mir mehr davon gewünscht.


Das Buch selbst ist sehr interessant, teilweise aber auch etwas trocken.


In der Mediathek von 3sat gibt es übrigens einen kurzen TV-Beitrag über das Buch (ab ca. 04.30).
Klaus und Olivia Vieweg kommen zu Wort und es sind ein paar Illustrationen zu sehen.




Donnerstag, 4. Februar 2016

Es ist vollbracht

Diesen Beitrag schreibe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Ein lachendes Auge, weil ich es geschafft habe.

In diesem Moment habe ich hier wirklich alle in Deutschland erschienenen Star Trek Comics vorgestellt.
Dazu noch einige der Fotoromane/Fotocomics.
In aller Bescheidenheit kann ich sagen, dass es zu einigen der Comics selbst bei Memory Alpha keine Infos gibt.
Aus dieser Tatsache heraus ist ja letztendlich auch dieser Blog entstanden. ;-)


Ein weinendes Auge, weil es nichts mehr zu tun gibt.

Naja, stimmt nicht ganz.
Die Reihe Die neue Zeit bei Cross Cult wird ja fortgesetzt.
Und mit Hive erscheint ja noch ein weiterer Comic in diesem Jahr.
Und natürlich hoffen wir alle doch noch auf eine Überraschung im Jubiläumsjahr 2016.

Was bleibt noch zu tun?
Nach Möglichkeit wird der eine oder andere Beitrag noch ergänzt oder erweitert.
Und nach den restlichen Fotoromanen halte ich natürlich auch weiterhin Ausschau, allerdings werde ich auch weiterhin keine völlig überzogenen Apothekenpreise dafür zahlen.


Und noch eine Bitte:
Sollte jemand einen Comic vermissen, was ich trotz sorgfältiger Recherche nicht hundertprozentig ausschließen möchte, bitte sofort Meldung machen. Danke.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern und Fans der Star Trek Comics
schöne und ruhige Weihnachtstage
und einen "Guten Rutsch".

Lasst es euch gut gehen.


Donnerstag, 10. September 2015

Star Trek / Planet der Affen (TOS)

Star Trek / Planet der Affen (TOS)

Cross Cult-Verlag, September 2015, 128 Seiten

Autoren: David Tipton, Scott Tipton

Zeichnerin: Rachael Stott

Farben: Charlie Kirchoff

Übersetzung: Andreas Kasprzak





Von der HP des Verlages:

Das epische Aufeinandertreffen zweier Science-Fiction-Universen.

Ein Crossover, das lange überfällig war ...
Planet der Affen und Star Trek sind bahnbrechende Science-Fiction-Institutionen und behandeln oftmals die selben sozialen Spannungen und Themen.
Es war also nur eine Frage der Zeit, bis diese beiden populären Sci-Fi-Urgesteine zusammentreffen würden.

Die U.S.S. Enterprise verfolgt ein Klingonenschiff durch ein Portal und gerät dadurch in ein Paralleluniversum, in dem die Erde von Affen regiert wird.
Dort trifft die Crew auf einen Menschen namens Taylor und findet sich in der ungemütlichen Lage wieder,
Dr. Zaius’ Orang-Utans helfen zu müssen, denn die Klingonen unterstützen einen abtrünnigen Gorilla-General dabei, Affenstadt zu übernehmen.


Meine Meinung:

Im Gegensatz zum Crossover mit der Legion of Superheroes fühlt sich diese Geschichte überhaupt nicht wie ein Crossover an.
Einerseits ist mir die Planet der Affen-Reihe bestens bekannt, 
andererseits wirken die Primaten in keinster Weise als Fremdkörper.
Sie könnten ganz selbstverständlich nur eine weitere intelligente Spezies im Trek-Universum sein.

Dem besonderen Anlass entsprechend kommen in dieser Story die Originale zum Zuge.
Also Kirk und Co. aus der originalen Zeitlinie sowie George Taylor und die
Doktoren Zira, Cornelius und Zaius aus dem ersten Kinofilm.

Die Geschichte beruht ganz lose auf der Episode "Kampf um Organia",
und so ist auch Kor als alter Bekannter mit dabei.

Die Story hat mir sehr gut gefallen, alles wirkt aus einem Guss und nichts gekünstelt.
Die Ereignisse am Schluss kommen dann ein bisschen sehr plötzlich und unerwartet.
Ich werte das aber nochmal als Hommage an den ersten PdA-Film.
Ein Hinweis darauf, dass die Affen auch nicht die besseren Menschen sind.
Auch sie schaffen es ihren Planeten zu zerstören.
Aber Scotty hat ja ein kleines Geschenk hinterlassen ...


Note 1 von mir. 

Freitag, 19. Juni 2015

After Darkness (KT)

After Darkness (KT)

Cross Cult-Verlag, November 2013, 104 Seiten

Autor: Mike Johnson

Zeichner: Erfan Fajar, Claudia Balboni, Agri Karuniawan

Tusche: Marina Castelvetro

Farben: Sakti Yuwono, Ifansyah Noor, Arianna Florean

Übersetzung: Christian Langhagen

Die Cover von SC und HC sind identisch


Von der HP des Verlages:

Erfahrt exklusiv wie es nach dem Kinoabenteuer Into Darkness mit der Crew der Enterprise weitergeht!

STAR TREK: AFTER DARKNESS schließt direkt an die Ereignisse von Star Trek Into Darkness an. Über allem schwebt noch der Schatten von Khan alias John Harrison und den Klingonen hat der Zwischenfall auf Qu'noS alles andere als gefallen! In dieser unruhigen Lage wird die U.S.S. Enterprise auf eine 5-jährige Forschungsmission geschickt, fern von der Erde, doch auch hier tun sich schnell neue Gefahren für die Sicherheit der Crew und der gesamten Föderation auf! Spock bekommt ein mysteriöses Fieber, das wohl alle erwachsenen Vulkanier irgendwann befällt, das Pon Farr. Um Heilung zu finden, muss er zurück zu seinem Volk und sich in einem Ritual mit einer Vulkanierin vereinen … ganz zur weiteren Beunruhigung Uhuras, die eh schon vor lauter Sorge um Spocks Krankheit kaum klar denken kann!

"Im Film passieren Dinge, die nach einer Fortsetzung verlangen", so Comicautor Mike Johnson, "und im Laufe der kommenden Monate werden wir erfahren, dass der Film erst das Vorspiel war. Es wird eine sehr charakterkonzentrierte Weiterführung sein, weil wir sehen, wie die Crew auf die Ereignisse des Films reagiert und was es für ihre vorangehenden Beziehungen bedeutet."

Der Sammelband enthält die US-Hefte 21-24. Neben der ersten Story Arc von AFTER DARKNESS gibt es einen Minicomic, der an die Handlung im Game zu INTO DARKNESS anknüpft … freut euch also auch auf ein Wiedersehen mit den GORN!


Meine Meinung:

Ich bin von diesem Band ziemlich enttäuscht.

Die Hauptstory um Spocks Pon Farr ist uninteressant und fast schon langweilig,
diese "Zombie-Vulkanier" geradezu lächerlich.
Auch die Lösung des Problems ist absolut unglaubwürdig.
Und wenn es so einfach ist, wieso kommen die Vulkanier nicht selbst darauf?
Spocks "Verlobte" T'Pring hat übrigens auch einen kurzen Auftritt.
Ein kleines Highlight in dieser Story ist Spock, der sich nach seiner Heilung für den Verlust seiner Uniform entschuldigt. :-)

Und die angehängte kurze Geschichte um den Angriff der Gorn auf eine Bergbausiedlung ist noch schlechter.
Für mich ist das nur Füllmaterial um auf eine bestimmte Seitenzahl zu kommen.
Interessant ist eigentlich nur das Aussehen der Gorn, das sich von dem aus den Serien doch ziemlich unterscheidet.


Das einzig Positive an diesem Band ist für mich der Bezug zum Comic Countdown to Darkness (zu Beginn plaudert Robert April noch ein wenig aus dem Nähkästchen) und der Beginn der "Allianz" zwischen Sektion 31 und den Romulanern.

Am Schluss des Bandes gibt es dann noch ein zweiseitiges Essay von Christian Humberg über die Gorn.

Insgesamt bekommt After Darkness eine 4 von mir.