Donnerstag, 9. Februar 2017

Eaglemoss Star Trek Graphic Novel Collection

Heimlich, still und leise ist jetzt Anfang Februar die Eaglemoss Star Trek Graphic Novel Collection gestartet.

Offenbar handelt es sich aber wieder nur erst einmal um einen Testlauf,
da Ausgabe 1 wohl nur in einigen wenigen Gegenden Deutschlands erschienen ist.

Ich habe jedenfalls gleich mal ein Abo abgeschlossen, da ich hier in meiner Stadt die erste Ausgabe nirgends bekommen habe.




Die im Handel erschienene Ausgabe 1 sieht so aus.
Danke an den Kollegen aus B. für das Bild.




Mittwoch, 8. Februar 2017

Die neue Zeit VIII - Qs Schachzug (TNG, KT)

Die neue Zeit VIII - Qs Schachzug (TNG, KT)

Cross Cult, Februar 2017, 152 Seiten

Autor: Mike Johnson

Story Berater: Roberto Orci

Zeichner: Tony Shasteen

Farben: Tony Shasteen, Davide Mastrolonardo

Übersetzung: Christian Humberg


Leseprobe


Vom Umschlagtext:

Die Crew des neuen Film-Franchises trifft auf den klassischen Star Trek Bösewicht Q in einem Abenteuer, das sich über das ganze Weltall spannt.
Denn der betrügerische Q entführt Captain James T. Kirk bis ans andere Ende der Galaxie.
Der Enterprise und ihrer Besatzung bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrem Captain zu machen.


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt in der "normalen" Zeitlinie.

Quasi aus dem Off heraus gibt es eine sehr, sehr kurze Zusammenfassung der Ereignisse aus Countdown.
Danach bekommt Botschafter Picard in seinem Quartier auf der Enterprise E Besuch von Q.
Dieser teilt ihm mit, dass Spock noch lebt und diese Zeitlinie gerettet hat, doch die andere Zeitlinie droht dadurch vernichtet zu werden.
Dann verschwindet Q auch schon wieder.

Gleich darauf taucht er in der Kelvin-Zeitlinie auf der Enterprise von James T. Kirk auf.
Er treibt kurz seine Spielchen und versetzt die Enterprise dann in die Zukunft dieser Zeitlinie.
Dort treffen sie auf eine Raumstation die aussieht wie DS9 ...


Die Geschichte ist ohne Frage sehr unterhaltsam, aber teilweise auch etwas wirr.
Schon die Aussage von Q, dass die Ankunft des anderen Spocks in der Kelvin-Zeitlinie selbige zu vernichten droht bewahrheitet sich im Laufe der Handlung nicht, sie hat absolut nichts damit zu tun. 
Auch ist der alte Spock überhaupt nicht dabei.

Ohne zu viel verraten zu wollen, das Szenario in dieser Zukunft ist ungefähr vergleichbar mit dem Spiegeluniversum in Bezug auf DS9.
Und so treffen wir im Verlauf der Geschichte auch auf alle DS9-Charaktere.
Interessant dabei ist, dass sie so aussehen wie wir sie aus der Serie kennen. Na gut, ohne Reboot mussten sie ja auch nicht verändert werden.


Für meinen Geschmack macht sich übrigens der erneute Wechsel des Zeichners sehr positiv bemerkbar.
Endlich gefallen mir die Zeichnungen mal wieder richtig gut.


Trotz kleinerer Mängel finde ich den Band gut und unterhaltsam und bin mit einer 2 dabei.

Ein schönes Crossover der besonderen Art.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern
schöne und ruhige Festtage
und einen "Guten Rutsch".

Bildquelle: Leseprobe Spass Trek




Sonntag, 18. Dezember 2016

Frohe klingonische WeiHnach't

Frohe klingonische WeiHnach't

Cross Cult, November 2014, 40 Seiten

Autor: Paul Ruditis

Illustrationen: Patrick Faricy

Übersetzung: Stephanie Pannen





Vom Umschlagtext:

Diese urkomische Parodie stellt die Klingonen in den Mittelpunkt der Weihnachtsgeschichte – wo sie auch auch hingehören –, einschließlich eines Klingolaus mit ausfahrbaren Klauen, Tribbles in den Stiefeln unartiger klingonischer Jungen und Mädchen, und der beseelten Feiertagswärme einer heißen Tasse gewürzten Blutweins. Illustriert auf klassische, von Norman Rockwell inspirierte Weise, ist frohe klingonische WeiHnach’t das perfekte Geschenk für jeden Star Trek-Fan!


Meine Meinung:

Ich war damals nach dem ersten Lesen ziemlich enttäuscht und dann ist das Buch im Regal auch in Vergessenheit geraten.
Doch nun habe ich es rechtzeitig vor den Feiertagen mal wieder heraus geholt.

Frohe klingonische WeiHnach't kommt als edles Hardcover mit geprägtem Schutzumschlag daher.
Das Papier für den Inhalt ist hochwertig, und tatsächlich macht dieses Büchlein insgesamt einen absolut hochwertigen Eindruck.

Das Wichtigste allerdings, der Inhalt, hat mir dagegen gar nicht gefallen.
Es wurde krampfhaft versucht das Thema Weihnachten auf die Klingonen und ihre Kultur zu übertragen.
Auf 15 Doppelseiten gibt es jeweils eine große Illustration und einen kleinen Vers dazu.
Die kurzen Texte empfinde ich als absolut nichtssagend, die Illustrationen sind immerhin schön anzusehen.
Das war es dann aber auch schon.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Sprich wie ein Klingone

Sprich wie ein Klingone

Panini, Januar 2014, 26 Seiten

Autor: Ben Grossblatt

Illustrationen: Alex Fine

Übersetzung: Dagmar Tanda

Klingonisch gesprochen von: Dr. Lawrence M. Schoen






Vom Umschlagtext:

Ein Besuch auf der klingonischen Heimatwelt Kronos ist eine aufregende Angelegenheit,
doch ein Ausflug dorthin kann durch eine unbeabsichtigte Beleidigung rasch in einem bewaffneten Kampf enden.

Vermeide mit diesem praktischen klingonischen Sprachführer inklusive Soundmodul,
auf dem du die korrekte Aussprache von zehn essenziellen Wendungen hörst,
Entehrung und galaktische Zwischenfälle.
Er hilft dir dabei, viele schwierige soziale Situationen zu meistern.
Der Besuch von klingonischen Restaurants, Sportveranstaltungen, Kinos, Hochzeits- und Geburtstagsfeiern
verliert seinen Schrecken durch diesen unverzichtbaren Helfer. vlghoSDo'!*

* Viel Glück!


Meine Meinung:

Gemessen an der Seitenzahl müsste dieses Büchlein sehr dünn sein.
Es sind gerade einmal 26 Seiten.
Tatsächlich ist es aber fast zwei Zentimeter dick.
Das war aber nötig um das Soundmodul unterzubringen.

Das Soundmodul ist dann wohl auch das Highlight dieses Buches,
die zehn klingonischen Redewendungen werden sehr klar und deutlich wiedergegeben.

Mich haben aber eher die kurzen und teilweise witzigen Texte und vor allem die Illustrationen interessiert.

Auf zehn Doppelseiten werden verschiede Alltagssituationen in Wort und Bild geschildert.
Da wären zum Beispiel "Im Restaurant", "Im Kino", "Im Büro" usw.
Es gibt jeweils einen kurzen Text dazu und je drei typische Phrasen im klingonischen Original und der Übersetzung.

Ich empfinde das Büchlein als sehr kurzweilig und amüsant.
Natürlich ist man schnell durch damit, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.
Und man kann es ja auch immer mal wieder zur Hand nehmen.

Ob das Buch jetzt aber tatsächlich hilfreich beim Lernen der klingonischen Sprache ist kann ich nicht beurteilen.


Samstag, 12. November 2016

Panini Sammelalbum: Raumschiff Enterprise

Panini Sammelalbum: Raumschiff Enterprise

Panini, 1979, 52 Seiten





Hier mal wieder etwas aus der Rubrik "Gehört zwar nicht wirklich hier rein, aber was soll's..."
Aber irgendwie handelt es sich ja auch um Bildergeschichten und passt ein wenig zu den Fotoromanen.
Letztendlich ist es aber auch völlig egal. :-)

Dieses mit 52 Seiten recht dünne Heft enthält zehn Episoden (alle aus der dritten Staffel), die natürlich alle gekürzt sind.

1: Gideons Zeichen (Fast unsterblich)
2: Metamorphose auf Elba II (Wen die Götter zerstören)
3: Planet der Unsterblichen
4: Zurück nach Eden (Die Reise nach Eden)
5: Strahlen greifen an
6: Ohne Identität (Gefährlicher Tausch)
7: Die auf Wolken leben (Die Wolkenstadt)
8: Das letzte Schlachtfeld (Bele jagd Lokai)
9: Seit es Menschen gibt
10: Ein Schritt in die Vergangenheit (Portal in die Vergangenheit)

Die Geschichten werden jeweils auf vier bis sechs Seiten erzählt und insgesamt finden sich 400 Bilder im Album.

Die kurzen Texte sind im Großen und Ganzen soweit in Ordnung, manchmal aber schon ein wenig "holprig".
Beispielsweise beamt Kirk nicht auf einen Planeten, sondern er steigt hinab.
Und aus der Sternenflotte wird auch schon mal die Raumschiffflotte Star Ship.

Insgesamt finde ich dieses Sammelalbum sehr interessant und herrlich retro.


Ich habe mir übrigens zwei Alben für je ca. 20 Euro gekauft, beide jeweils zu etwa 50 Prozent mit Bildern gefüllt.
Das eine ist in einem relativ guten Zustand und wird behalten, das andere taugt nur noch zum Ausschlachten.
Komplett werde ich das Album aber wohl nicht bekommen, ist aber nicht schlimm.
Mehr Geld stecke ich da nicht rein, Hobby hin oder her.

Aktuell werden bei Ebay gerade zwei komplette Alben zu Mondpreisen angeboten.
Das eine ab 75 Euro, das andere für 120 Euro.

Samstag, 1. Oktober 2016

Hive (TNG)

Hive (TNG)

Cross Cult, September 2016, 104 Seiten

Autor: Brannon Braga

Zeichner: Joe Corroney

Farben: HI-FI

Tusche: Mat Filbach, Shawn Filbach

Übersetzung: Andreas Kasprzak



Vom Umschlagtext:

500 Jahre in der Zukunft: Die Borg haben jeden Widerstand geschlagen und die komplette Galaxie assimiliert.
Die einzige Chance sie zu stoppen liegt in der Vergangenheit - in den Händen von Jean-Luc Picard und der Besatzung der Enterprise.
Um das Kollektiv in einem letzten, schrecklichen Kampf zu bezwingen brauchen sie jedoch Hilfe von einem alten Bekannten ...


Meine Meinung:

Die Story beginnt im 29. Jahrhundert.
Alles ist Borg, der letzte Gegner wurde vor einem Jahrhundert besiegt und assimiliert.
Alle könnten glücklich und zufrieden sein (wenn den Borg so etwas möglich wäre).
Locutus, in dem immer noch ein Hauch Menschlichkeit steckt, erkennt, dass das Reich stagniert und von Perfektion weit entfernt ist, und dass Individualität doch der richtige Weg ist.
So beschließt er die Königin zu töten und das Reich zu vernichten.
Doch dazu braucht er Hilfe ...

Als nächstes macht die Story einen Sprung 500 Jahre in die Vergangenheit, irgendwann nach den Geschehnissen in "Nemesis".
Picard nutzt einen Routineauftrag, um mit Vash(!) einen kleinen Ausflug zu machen.
Doch schon bald hört er in seinen Gedanken die Borg ...

Mir hat der Comic gut gefallen.
Natürlich fühlt man sich dabei unweigerlich an die Voyager-Doppelfolge "Skorpion" erinnert.
Doch dann nimmt die Story einen anderen Verlauf.

Im Laufe der Geschichte gibt es einige Gastauftritte; fast könnte man von einem Crossover sprechen.
Vash hatte ich ja schon angeprochen.
Janeway, Tuvok und der Holodoc sind kurz zu sehen.
Seven spielt eine zentrale Rolle, und auch Will Riker, inzwischen Captain der Titan, ist dabei.
Auch die Brückenbesatzung der Titan ist kurz zu sehen.

Die Zeichnungen haben mir ebenfalls gut gefallen, und so gibt es eine gute 2 für diesen Comic.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für mich persönlich allerdings doch:
Eine Hauptfigur überlebt die Story leider nicht.

Freitag, 16. September 2016

Hingeschlunzt

Hingeschlunzt

Schwarzer Turm, Juni 2014, 64 Seiten

Autorin und Zeichnerin: Olivia Vieweg



Vom Umschlagtext: 

Olivia Vieweg kennt man durch ihre Ver­öffentlichungen "Endzeit" (Schwarzer Turm), "Huck Finn" (Suhrkamp) und "Antoinette kehrt zurück" (Egmont Graphic Novel).

Zwischen diesen großen Comic-Publikationen hat sie verschiedene kleine und große Ereignisse aus ihrem Leben mit kräftesparenden "hingeschlunzten" Zeichnungen aufs Papier geworfen.
In diesem Büchlein sind jetzt die besten dieser absurd-komischen Episoden versammelt.


Meine Meinung:

Hier mal wieder etwas aus der Rubrik "Gehört zwar nicht wirklich hier rein, aber was soll's ..."

Durch ihre Illustrationen in Die Philosophie in Star Trek bin ich zum Fan von Olivia Vieweg geworden
und habe mir inzwischen einiges von ihr gekauft.

Unter anderem auch dieses recht dünne Büchlein, was jetzt aber nicht abwertend gemeint ist.
Das Besondere daran: Olivia Vieweg outet sich als Trekkie und steuert auch einiges zum Thema Star Trek bei.
Einiges davon sieht man auch in der Leseprobe.

Sehr gut an Hingeschlunzt gefällt mir übrigens auch, dass der Stil nicht ganz einheitlich ist.
Sie selbst bezeichnet die Zeichnungen im Buch in einem Interview als "Ab­fall­pro­dukte", aber das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Donnerstag, 8. September 2016

50 Jahre Star Trek

Vor 50 Jahren, am 8. September 1966, flimmerte in den USA die erste Folge einer neuen Serie über die Bildschirme.
Was daraus geworden ist wissen wir alle.

Aus diesem Anlass poste ich mal dieses tolle Poster von Dusty Abell.



Und wer nicht alles und jeden erkennt: Auf der verlinkten Seite findet sich auch ein who is who. ;-)

Samstag, 23. Juli 2016

Die neue Zeit VII (KT)

Die neue Zeit VII (KT)

Cross Cult, Juli 2016, 152 Seiten

Autor: Mike Johnson

Story Berater: Roberto Orci

Zeichner: Yasmin Liang, Erfan Fajar, Joe Corroney

Tusche: Yulian Ahori, Joe Corroney, Victor Moya, Rob Doan

Farben: Zac Atkinson, Sakti Yuwono, Ifansyah Noor, John Rauch

Übersetzung: Andreas Kasprzak




Vom Umschlagtext:

Nach den Geschehnissen in Star trek into Darkness begibt sich die USS Enterprise
auf eine fünfjährige Mission, um unerforschte Gebiete des Weltraums zu erforschen.
Dort trifft sie in "Parallelleben" auf die Crew einer zweiten Enterprise,
deckt in "Ich, Enterprise" das Rätsel um Wissenschaftsoffizier 0718 auf,
um dann in "Apollo" bis zum Rand des Alphaquadranten zu reisen.


Meine Meinung:

Dieser von der Seitenzahl her recht umfangreiche Band enthält drei Geschichten.

In der ersten Geschichte Parallelleben trifft Captain James Tiberius Kirk auf Captain Jane Tiberia Kirk.
Durch eine Anomalie treffen zwei alternative Realitäten aufeinander, und jeder Charakter
trifft auf seinen Doppelgänger des jeweils anderen Geschlechts.
Zum Schluss gerät dann alles durcheinander und sehr viele verschiedene Realitäten prallen aufeinander.

Die Story ist recht harmlos, ist dabei aber sehr unterhaltsam und macht Spaß.
Die Charaktere sind zwar äußerlich verschieden, aber ihre Charaktereigenschaften sind identisch.
So ist zum Beispiel dieser kurze Dialog am Schluss sehr schön:

"Schön zu sehen, dass du nicht durch eine optimistische Doppelgängerin ersetzt wurdest, Pille."
"Verdammt, Jane, ich bin Ärztin, keine ..."

Im Comic Verwirrspiele hatte eine Jane T. Kirk übrigens schon mal einen kleinen Kurzauftritt.



Den Wissenschaftsoffizier 0718 haben wir in Star Trek into Darkness schon kennen gelernt.
Hier in Ich, Enterprise wird seine Geschichte erzählt.

Auch diese Story hat mir gut gefallen.
Der Charakter erinnert an Data, und auch sonst kommt einem einiges in dieser Geschichte vertaut vor.
Interessant ist, dass diese Enterprise schon ihre Untertassensektion abtrennen kann.
Das hat man vorher auch noch nicht gesehen.



Apollo beginnt im Jahre 1970 mit Captain Steve Cory.
Knapp 300 Jahre später erreicht die Enterprise den unerforschten Planeten Hinrichs 5 ...

Diese tragische Geschichte fällt ein klein wenig ab.
Irgendwie erinnert sie mich an die alten Gold Key-Comics.


Und noch ein Wort zu Keenser, der in den ersten beiden Geschichten seinen unvermeidlichen Kurzauftritt hat.
Wie wir in Die neue Zeit IV erfahren haben ist er Ingenieur und hat als Chefingenieur auf einem Schiff gearbeitet.
Hier dient er nur wieder als Witzfigur und Stichwortgeber.
Dieses ewige "Fass das nicht an" von Scotty ist auch schon lange nicht mehr witzig und nervt nur noch.
Man sollte einfach auf Keenser verzichten.

Insgesamt hat mir der Band gut gefallen und er bekommt eine 3+ von mir.

Diese Note gilt aber nur für die drei Geschichten, nicht für die wirklich miesen Zeichnungen.
Diese gefallen mir persönlich überhaupt nicht.
Und in einigen Panels sieht es so aus als seien da Gesichter und Köpfe rein kopiert worden.